Die Game Studies haben in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erfahren und werden betont multidisziplinär betrieben. Doch trotz eines ›Iconic Turn‹ gibt es kaum Ansätze, die sich explizit mit der Bildlichkeit des Computerspiels auseinandersetzen.
Ausgehend von den vielfältigen Darstellungsformen des Avatars – dem grafischen Stellvertreter des Spielers – erprobt Benjamin Beil einen neuen Zugang zum zeitgenössischen Computerspiel, der ludologische wie narrative Aspekte in einer bildwissenschaftlichen Perspektive vereint und den Avatar als ›Schnittstelle‹ zwischen Raum, Interaktion, Interface und Perspektive vorstellt.
[Publiziert mit freundlicher Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung.]
Das Heft 57, 1, 2012 der Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft wurde von Thomas Hensel und Jens Schröter herausgegeben und enthält die peer reviewten Ergebnisse der 2011 durchgeführten Tagung "Die Akteur-Netzwerk-Theorie als Herausforderung der Kunstwissenschaft". Damit hoffen wir einen Anstoß für die Diskussion zwischen Akteur-Netzwerk-Theorie (und verwandten Ansätzen) und Kunst wie Kunstgeschichte und -wissenschaft geben zu können.
Eine Rezension in der FAZ finden Sie hier.
Bei Cambridge Scholars Publishing ist der von Ágnes Pethó herausgegebe Band Film in the Post-Media Age erschienen. Jens Schröter ist mit dem Beitrag The Transplane Image and the Future of Cinema vetreten, Simon Ruschmeyer hat einen Aufsatz mit dem Namen Shifting Paradigms in Web Video: From Access to Curation beigesteuert.