Der von Norm Friesen herausgegebene Band "Media Transatlantic: Developments in Media and Communication Studies between North American and German-speaking Europe" ist erschienen! Er enthält eine Übersetzung einer überarbeiteten Version des Vorworts des Handbuchs Medienwissenschaft von Jens Schröter.
"Die Verwendung digitaler Verfahren und Technologien in der geisteswissenschaftlichen Forschungspraxis nimmt zu. Eine umfassende Reflexion dieses Prozesses ist nötig und sie steht noch aus. Es ist anzunehmen, dass Digitalität die Untersuchungsgegenstände in den Geisteswissenschaften, ihre Epistemologien und die Prämissen ihrer Erkenntnisansprüche, das disziplinäre Selbstverständnis der geisteswissenschaftlichen Fächer, wie auch deren Forschungspraktiken verändert."
Vom 26.5.-29.5. findet in der Villa Vigoni das diesjährige Kolloquium zu Digitalität in den Geisteswissenschaften statt. Prof. Dr. Jens Schröter ist eingeladen und freut sich schon sehr auf die interesannten Diskussionen.
Im Rahmen des ERASMUS+-Dozentenaustauschs reist Prof. Dr. Jens Schröter an die Universität Szeged und spricht dort über die disziplin-theoretischen Probleme der Definition von Medienwissenschaft und Visual Studies. Wie jedes Jahr ist ein reger Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen vom Department of Visual Culture and Literary Theory zu erwarten.
Die ab Heft 1/2015 von Prof. Dr. Jens Schröter als Hauptherausgeber zusammen mit dem Graduiertenkolleg "Locating Media" (Universität Siegen) und JProf. Benjamin Beil (Universität zu Köln) herausgegebene kultur- und medienwissenschaftliche Zeitschrift „Navigationen“ widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe (1/2016) dem Thema "Playin' the City. Artistic and Scientific Approaches to Playful Urban Arts".
An Theorien und Diskussionen über die Stadt mangelt es nicht, denn Städte dienen uns u.a. als Projektionsfläche zur Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit, der Gegenwart und unserer Zukunft. Diese Ausgabe 1 (2016) der Navigationen untersucht spielerische Formen dieser Auseinandersetzung in und mit der Stadt durch die sogenannten playful urban arts.
Nach intensiven Diskussionen ist das Programm für unseren Workshop am 30.06/01.07.2016 in Wien fertig. Außerdem freuen wir uns, dass ein erstes Konzept für die Projekt-Publikation entwickelt werden konnte. In den kommenden Wochen werden an dieser Stelle weitere Informationen veröffentlicht.
Prof. Dr. Jens Schröter hat am 28.1. an der École normale supérieure (Paris) einen Vortrag gehalten zum Thema "Media Marx. Media Studies and Marxian Theory today".
Wie ist das Verhältnis zwischen den Kosten und der Kultur der Medienproduktion? Auf der Basis teilnehmender Beobachtung öffnet Stephan Schmids eigenethnographische Studie die Blackbox »Medienproduktion« mit einem komplexen medientheoretischen Ansatz: einer Agenturtheorie der Medien, welche die Vorgehensweisen unterschiedlicher Theorien wie der Prinzipal-Agent-Theorie in Wirtschaft und Recht und der Akteur-Netzwerk-Theorie im Bereich der Kulturwissenschaft miteinander verbindet. Das Buch verschafft so für die Medienwissenschaft bisher kaum geleistete Einblicke in konzeptionelle, organisatorische, medientechnische und programmliche Problemfelder.
Der Band ist bei transcript in der Reihe "Locating Media" erschienen, die von Sebastian Gießmann, Gabriele Schabacher, Jens Schröter, Erhard Schüttpelz und Tristan Thielmann herausgegeben wird.
»Willkommen zurück!« – Auf tausenden Websites begrüßen Vietnamveteranen die Besucher in ihrer neuen Heimat: dem Internet.
Das Netz hat für viele Beteiligte des längsten und umstrittensten Kriegs, den Amerika je geführt hat, eine wichtige Bedeutung gewonnen. Der Historiker Roland Leikauf zeigt: Hier findet nicht weniger als die radikale Redefinition der Konzepte »Vietnamveteran« und »Vietnamkrieg« statt.
Die Studie lässt deutlich werden, warum die Kriegsverarbeitung im virtuellen »Raum« auch für die Veteranen aktueller Kriege immer wichtiger wird.
Der Band ist bei transcript in der Reihe "Locating Media" erschienen, die von Sebastian Gießmann, Gabriele Schabacher, Jens Schröter, Erhard Schüttpelz und Tristan Thielmann herausgegeben wird.